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Villa im Wald | Hamburg

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Villa im Wald | Hamburg

In ein 3000qm Waldgrundstück, fügt sich diese Villa als minimalistischer Kontrast ein. Auf einem Sockel aus Naturstein, der Tiefgarage, liegt die zweigeschossige Villa und Fokussiert sich klar auf den Wald als wichtigsten Bezugspunkt. Zur Straßenansicht verschneiden sich markant und puristisch 3 Sichtbeton-Cubes und geben keinen Blick ins Innere frei, nur eine kleine Fuge formuliert den Eingang.

Der Gebäudekubatur liegt die Entwurfsidee einer L Form zugrunde, welche das Grundstück zum Hang begrenzt und gleichzeitig einen geschützten Innenbereich für die Terrasse formt. Das Erdgeschoss, welches zur Straße vollständig verschlossen ist, löst sich zur Wald und Terrassenseite durch große Glaselemente auf, wodurch aus den Wohnbereichen ein intensiver Bezug zur Umgebung und dem Wald hergestellt wird. Das Obergeschoss mit den Schlafräumen bildet einen Gestalterischen Kontrast zum Erdgeschoss. Über der Leichtigkeit aus Glas und Stahl schwebe ein imposanter verdrehter Betonkörper, dieser wirkt optisch privater. Aus den Schlafbereichen werden durch ein paar wenige raumhohe Fensterelemente, gezielte Blicke in den Wald ermöglicht. Große Stahllamellen umspannen die Baukörper und schaffen so, zusammen mit dem Luftraum in der Mitte des Hauses, eine Verbindung der Ebenen.
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3.Platz | Wettbewerb Kita Vogelkamp

3.Platz | Wettbewerb Kita Vogelkamp

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3.Platz | Wettbewerb Kita Vogelkamp

Der Entwurf betrachtet den angrenzenden Park als signifikanten Mittelpunk des Gebiets. Auf der östlichen Seite wird der Park von der Schule begrenzt. Im Westen entwickelt sich die neue Kita wie selbstverständlich aus dem städtebaulichen Kontext und bildet geschickt einen plastischen Abschluss. Durch die schrägen Dachflächen, auf denen der Park weiter hochläuft und zu dem Dach des Gebäudes wird, verschmilzt der Park mit der Architektur. Die Landschaft klappt sich auf und lässt dabei eine Kindergerechte und effiziente Fläche erwachsen, in der sich die Kinder frei entfalten können. Die Dachfläche wird somit zu einer Erweiterung des Parks, die die Kinder zusätzlich erkunden und erforschen können.

Die ebenerdige Außenfläche orientiert sich nach Osten, so dass die Kinder in Richtung Schule schauen und somit sprichwörtlich in die Zukunft. Die Sichtachse über den Park wird sowohl Städtebaulich als auch symbolisch Erlebbar. Die beiden Flügel bilden zusätzlich einen gleichermaßen geschützten und doch sich dem Park öffnenden Außenbereich der genügend Platz für viele Verschiedene Spiel- und Erkundungsflächen bietet. Der Außenbereich bekommt somit den Charakter eines Innenhofs in dem die Gruppen eigene Beete anlegen und sich zusammen darum kümmern. Die Gruppenräume sind zur Außenfläche orientiert und haben einen direkten Zugang nach draußen. Auch die Gruppenräume im Obergeschoss haben einen eigenen Außenbereich, von dem sie direkt über das schräg verlaufende Dach auf den großen Innenhof gelangen. Jeder Gruppenraum hat zusätzlich einen kleinen überdachten Terrassenbereich bekommen. Durch die großen Glasflächen haben sowohl die Gruppenleiter, als auch die Kinder immer im Blick was draußen vor sich geht und das Gefühl der Weite, die der Park erzeugt ist auch im Innern spürbar.
Der Entwurf stellt nicht nur die architektonische Umsetzung des Funktionsprogammes dar. Es ist die Metamorphose von Landschaft zu Architektur. Die Gruppenräume werden dadurch zu einem Teil des Parks, ohne den Schutz der Gebäudehülle zu verlieren. Die Räume folgen nicht der Gebäudehülle sondern sind situationsbedingt entstanden und besitzen ein hohes Maß an Effizienz und Spannung. Die komplette Erschließung aller Räume ist Barrierefrei und folgt einer logischen Abfolge.
Die Fassade besteht augenscheinlich aus langen Holzlamellen, durch die die Fenster nur angedeutet sichtbar sind. Einzige Ausnahme und notwendige Zäsur in der Fassade bildet das Fenster im Restaurant. Es bietet einen tollen und interessanten Einblick in das Gebäude, ohne die Kinder oder Mitarbeiter zu stören. Die Eingänge schneiden sich in das Gebäude rein, als hätte man die Fassade zurückgebogen, um in das Gebäude zu gelangen. Die Brüstung der Dachlandschft ist die Fortführung der Fassade und bildet somit einen fließenden Übergang zur Umgebung. Auf der Außenfläche wird dieser überstand dann zum Zaun und rundet den Entwurf ab.

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GAGAClub | Reeperbahn

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GAGA CLUB | REEPERBAHN

„Einen neuen Lifestyle-Club, in dem alles ein wenig mehr ist, hat es in Hamburg schon länger nicht gegeben, besonders nicht mitten auf dem Kiez. Da kommt jetzt das Gaga ins Spiel. Am vergangenen Wochenende setzte die Eröffnung des Gaga dem Klubhaus St. Pauli im Wortsinn die Krone auf.


Wer mit dem Panorama-Fahrstuhl hoch fährt, landet in einer Bar, die auch in New York sein könnte. Messing, dunkles Parkett, Dekor aus gebürstetem Metall, petrolfarbene Sitzecken. Zwei große Bars mit unerschöpflichem Angebot. Ein tunnelartiger Dancefloor mit einer fantastischen Anlage und ein Balkon mit Ausblick auf den Spielbudenplatz. Sehr ansehnlich.“

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2 Visualisierung Innenhof

LuftRaum | GASOMETER BERLIN

LuftRaum | GASOMETER BERLIN

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LuftRaum | GASOMETER BERLIN

Nutzerkonzept

Für den Wissenschaftsstandort EUREF Campus, wurde ein Nutzungskonzept im Gasometer entwickelt, dass den ansässigen Firmen die Möglichkeit bietet, temporären Mitarbeitern eine attraktive Wohnmöglichkeit in Form eines Boardinghouses in unmittelbarer Nähe zu ihrem Arbeitsplatz anzubieten.


Architekturkonzept

Der Gasometer in Berlin Schöneberg prägte durch seine Höhe viele Jahrzehnte das Stadtbild von Berlin. Allerdings wird durch die immer höher werdende Umgebungs-Bebauung die ursprüngliche Auffälligkeit reduziert, wodurch das Industriedenkmal seine weit sichtbare Wirkung als Orientierungspunkt verliert. Somit erschien es sinnvoll, dem Gasturm die ursprüngliche Dimension zurückzugeben und die Differenz zur umliegenden Bebauung als Überhöhung in Form eines Neubaus sichtbar werden zu lassen. Damit erhält das Gebäude den alten ‚landmark‘-Charakter zurück, und gleichzeitig bleibt die reizvolle Hülle des Gasometers als unbebautes Industriedenkmal erhalten und erlebbar.

Städtebaulich gesehen ‚fliegt‘ der Neubau als mehrgeschossiger, klar definierter Baukörper über dem Gasometer und wird nur durch drei massive Betonstützen unterbrochen, die als einzig sichtbares vertikales Element den Neubau mit dem Bestand verbinden. Sie dienen der Erschließung, tragen das Gebäude und verankern es im Boden. Das Gebäude über dem Gasometer gliedert sich vertikal in zwei Funktionsbereiche. Die erste Ebene verfügt über öffentlich zugängliche Flächen wie ein Restaurant, Fitnessstudio und Spa, auf den Ebenen darüber erstreckt sich das Boardinghouse mit einem offenen Innenhof über acht Geschosse. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes über dem Gasturm wird durch einen homogenen Metallmantel geprägt, der den Neubau stockwerkübergreifend umhüllt.

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